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Zweites Leben für OT-Kiel-Prothesen

von links: Klaus Wiese (GF OT-Kiel), Michaela Appiah-Gyan, Michael Appiah-Gyan (beide Networking For Hope), Anika Sommer (Leiterin Prothetik OT-Kiel), Stephan Büchler (Expoprothesennetz.SH)
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Hilfsmittel wie zum Beispiel Prothesenpassteile dürfen in Deutschland nicht bei einer Neuversorgung verwendet werden. Selbst, wenn sie noch voll funktionsfähig sind. Viel zu schade, dachte sich die ghanaische non-governmental Organisation Networking For Hope (nfh). Die Mitglieder der 2018 in Ghana ins Leben gerufenen Organisation setzen sich dafür ein, bedürftigen Menschen dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen, unter anderem durch kostenlose medizinische und therapeutische Versorgungen.

In Zusammenarbeit mit Stephan Büchler, dem Leiter des Exoprothesennetz.SH, trat Networking For Hope auch an OT-Kiel heran. Die Idee: Die hierzulande als gesperrt zu deklarierenden gebrauchten, aber funktionsfähigen Prothesen und -Passteile könnten in Ghana entscheidend dazu beitragen, die Mobilität und Eigenständigkeit amputierter Menschen zu verbessern. Bei OT-Kiel-Inhaber Klaus Wiese und Anika Sommer, Leiterin der OT-Kiel-Prothetikabteilung, stießen Sie damit sofort auf offene Ohren und Arme.

Und so reiste im Herbst 2019 eine Delegation des Vereins nach Ghana, im Gepäck unter anderem von OT-Kiel gespendete, Kniegelenke, Prothesenfüße, Stumpfstrümpfe und Liner, sowie weitere Zubehörteile. Wie groß die Freude der Ghanaer über die gespendeten Versorgungen ist, durfte das OT-Kiel-Team jetzt Ende Januar bei einem Dankeschön-Besuch der nfh-Mitarbeiter Michaela Appiah-Gyan und Michael Appiah-Gyan erfahren.

Für 2020 ist eine weitere Spendenaktion geplant – wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei und werden das Projekt weiterhin unterstützen.